Dr. med. Susanne Hofmeister
Beruflich
Privatärztliche Praxistätigkeit mit den Schwerpunkten Anthroposophische
Medizin, Biographiearbeit, Akupunktur, Präventologie
Hauptdozentin und Mitbegründerin der Akademie für Heilkunde und
Anthroposophie, Seminar- und Vortragstätigkeit
Aus- und Weiterbildung:
Nach dem Abitur erlernte ich zunächst den Beruf der Medizinisch Technischen-Assistentin,
danach folgte das Medizinstudium in Heidelberg mit der Promotion und der Approbation
als Ärztin. Während des Studiums nahm ich regelmäßige
Weiterbildung in den Themen der Anthroposophischen Medizin und Menschenkunde,
Goetheanismus und Soziale Dreigliederung im Gustav-Carus Institut in Öschelbronn
wahr. In dieser Zeit war Thomas Göbel mein Lehrer. Mit der Geburt meiner
Kinder erfolgte eine intensive Weiterbildung zu Entwicklungsfragen und pädagogischen
Gesichtspunkten. Hier waren mir Barbara Brunnenkant und Gabriele Pohl besondere
Vorbilder. Meinen ärztlichen Weg prägte in einem wöchentlichen
intensiven Arbeitskreis in dieser Zeit Dr. Siegfried Dreher. Es folgte die
Ausbildung zum Biographieberater bei Joop Grün in Dornach / Schweiz.
In der Biographiearbeit haben mich vor allem die Bücher von Bernard C.
J. Lievegoed geprägt.
Während der Tätigkeit für die Familienkultur
am Goetheanum bestand ein lehrreiches und anregendes Arbeitsverhältnis
zu Paul Mackay. In der Hochschularbeit ist Bodo von Plato leitend für
meine Arbeit geworden.
Meine Begeisterung für die Nebenübungen Rudolf Steiners und für
die Heileurythmie verdanke ich Beata von Plato. Außerdem nahm ich an
Fortbildungen im Kreativen Schreiben, Fortbildungen zu Sucht und Co-Abhängigkeit
sowie Familienintervention bei Joseph A. Pursch teil. Es folgten Weiterbildungen
in Akupunktur und Präventologie . Um die Psyche des Menschen zu studieren
schloss ich Fortbildungen und eine ausgedehnte Selbsterfahrung in analytischer
Psychotherapie am Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie (HIT) an.
Berufstätigkeit und Weiterbildung:
Seit 1991 Approbation als Ärztin und seit 1997 Praxistätigkeit
in einer Gemeinschaftspraxis
seit 1994 Vortragstätigkeit und Seminare zu Themen der Pädagogik,
anthroposophischen Menschenkunde, Lebensführung, Salutogenese,
Biographiearbeit und medizinischen Fragestellungen
1995-1996 schulärztliche Tätigkeit an der Waldorfschule Mannheim
1998 - 2009 Außengutachtertätigkeit nach dem Schwerbehindertengesetz
1999 - 2005 Mitarbeit im privatärztlichen Akutdienst
2000 Anerkennung in Anthroposophischer Medizin
2005 zertifizierter Abschluss der Biographiearbeit
Seit 2003 Dozentin in Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte
und Medizinstudenten in Anthroposophischer Medizin. Dozentin
an der Heilpraktikerschule Akademie für Ganzheitsmedizin (AfG)
in Heidelberg
Seit 2004 Mitbegründung und Hauptdozentin der Akademie für
Heilkunde und Anthroposophie e.V. (AHA) in Heidelberg, einer
Ausbildungsstätte für Ärzte, Medizinstudenten, Therapeuten
und Heilpraktiker in Anthroposophische Heilkunde
2004 - 2006 federführende Leitung der Familienkulturarbeit an
der Sozialwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum in Dornach,
verantwortliche Gestaltung und Durchführung zweier Tagungen
2006 Seminar zum Thema Berufsbiographie: Kompetenztraining für
Führungkräfte
Seit 2009 ärztliche Tätigkeit in eigener Praxis und Gründung
des Zentrums für Entwicklung und Selbstmanagement
Privat
Susanne Hofmeister: geboren 1962 in Gießen, aufgewachsen in Puchheim
bei München und Weiden in der Oberpfalz, nach verschiedenen Stationen
seit 1996 in Heidelberg, Mutter von 4 Kindern.
Meine Kindheit ist geprägt von einem liebe- und verständnisvollen
Familienleben mit meinen Eltern meiner älteren Schwester und meiner Großmutter.
Ich bin sehr frei aufgewachsen, die meisten Spiele fanden in der Natur statt.
Für meine Berufswahl hat es mich geprägt, dass sich beide Eltern
im Bereich der Laboratoriumsmedizin gemeinsam frei und unternehmerisch verwirklicht
haben.
Entscheidend war aber ein Hüftleiden, welches mich während der Kindheit
bis in das frühe Erwachsenenalter immer wieder mit Krankheit, Gehbehinderung
und Schmerz, Krankenhaus, Operationen und Ärzten konfrontiert hat.
Die Frage, die mit 17 stark in mir lebte: "Welchem Arzt kannst du eigentlich
vertrauen?
Wann fühlst Du Dich sicher und verstanden?" führte letztlich
zu dem Entschluss selbst Ärztin werden zu wollen. Noch heute leitet mich
in meiner ärztlichen und beratenden Tätigkeit das Bemühen professionell
fachliche Kompetenz mit einem Raum des Vertrauens, der Menschenwürde
zu verbinden.

Dieses Bild entstand im Sommer 2008 am Gardasee.