Teilnehmerstimmen

Wozu Biographiearbeit?

Rückmeldungen von Seminarteilnehmern/-innen:

Tatjana: „Es ist eigentlich eine Schande, dass einem niemand zur Geburt diesen Bauplan mitgibt. Sonst heißt es immer: Lies dein Benutzerhandbuch!“

Gabi: „Biographiearbeit gibt mir die Kraft, mich in meinem Leben zu ‚gründen‘, due Vergangenheit durch Annahme und Verzeihen zu bewältigen und die Zukunft kraftvoll zu verwirklichen.“

Michael: „Ich hab‘ jetzt ein Gefühl für mein Leitmotiv und meine Lebensaufgabe bekommen.“

Nadja: „Was da nach 42 kommt, das ist ja wie ein Quantensprung, wie ein 2. Frühling. Ich weiß jetzt, es gibt eine Zukunft! Und ich weiß, dass die schlechten Zeiten die guten Zeiten waren, weil da etwas in Bewegung kam und ich etwas lernen konnte!“

Carsten: „Erstens: Frieden schließen mit der eigenen Vergangenheit durch Aufarbeitung und Verstehen des Geschehenen. Dabei hab‘ ich auch erkannt, dass vieles sehr sinnvoll war und andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Damit komm‘ ich mir nicht mehr so allein vor. Zweitens: Mehr Verständnis für die Seinsweise einer bestimmten Altersgruppe. So kann ich auch beruflich gezielter auf deren Bedürfnisse eingehen. Drittens: Besseres Verständnis für die Sichtweise meiner Tochter.“

Karin: „Zur Frage nach dem Nutzen der Biographiearbeit kann ich sagen, dass sie eine wertvolle Hilfe ist, den eigenen Standort in der Gesamtschau des menschlichen Entwicklungsweges zu klären. Sie weitet den Blick und schenkt Wachstums- und Entwicklungsimpulse. Nicht zuletzt zeigt sie mir in tröstlicher Weise, dass wir uns alle auf einem Weg befinden, zu dem Loslassen und Weitergehen gehören. Neben dem Erkunden von eigenem Neuland habe ich diese Eindrücke und Erfahrungen aus unseren Seminarabenden mitgenommen.“

Claudia: „Ich habe durch die Biographiearbeit zunächst einmal mich selbst besser kennengelernt und kann differenzieren, was wirklich meine Gefühle und Ziele im Leben sind und welche von Außen kommen. Dadurch fühle ich mich selbstbestimmt in meinem Handeln und das ist ein tolles Gefühl. Jeden Tag kann ich mir sagen, das habe ich schon gut gemacht, und die anderen Dinge kann ich angehen, wenn ich sie erkannt und die Zeit und die Kraft dafür erworben habe. Auch mit Hinblick auf meine Tochter gibt mir die Biographiearbeit den Mut und auch ein bisschen Sicherheit, sie frei zu dem Menschen werden zu lassen, der sie werden möchte, in der Hoffnung Ihr so wenig wie möglich von mir überzustülpen.“

Peter: „Für mich war das Verstehen der Ereignisse in meinem Leben und ihres Zusammenhangs mit dem Kosmos (z. B. Mondknoten) hilfreich – und meiner Verbundenheit mit dieser wunderbaren Schöpfung, die viel Kraft und Leben spendet.“

Siggi: „Das Jahr 2011 hatte sehr schwierig für mich angefangen. Damit nicht genug: Ich bin im Verlauf des Jahres von Krise zu Krise gepurzelt. Aktuell nehme ich täglich, nach vielen gesundheitlichen Krisen, mehr und mehr Abschied von meiner zunehmend dementen und pflegebedürftigen Mutter. Ich bin der festen Überzeugung, dass mir die Auseinandersetzung mit meiner Biographie geholfen hat, die Beziehung zu meiner Mutter in der Jugend und auch im jungen Erwachsenenalter besser zu verstehen, und sie mir die nötige Kraft für die derzeit schwierige Situation verleiht. Vor allem hilft mir mein Wissen, meine Mutter Schritt für Schritt loszulassen, obwohl es mir sehr schwer fällt, sie geistig nicht mehr erreichen zu können.“

Christiane:  „Das Beeindruckendste an meiner Teilnahme war für mich einerseits die Möglichkeit, mich selbst besser kennen zu lernen und damit meine Zukunft besser in die Richtung steuern zu können, die mir gut tut, und andererseits auch die wunderbaren Aussichten auf viele Möglichkeiten des ‚Älterwerdens‘ zu gewinnen. Dazu haben auch die Erzählungen ‚älterer‘ Teilnehmer wesentlich beigetragen.“

8.-Kurs2012-Abschlussbild
8. Kurs 2012 Abschlussbild