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Umgang mit Stress und Angst – Technik zur emotionalen Selbstregulation

Umgang-mit-Stress-und-Angst-Dr. med. Susanne HofmeisterWir alle wissen aus eigener Erfahrung, was uns die Hirnforschung folgendermaßen erklärt: Problematische Situationen können wir zwar unter Nutzung unserer Großhirnrinde reflektieren und verstehen. Tritt aber eine solche Situation – zum Beispiel ein Erlebnis, das an eine alte traumatische Erfahrung erinnert – auf, dann sind wir beherrscht von den älteren Hirnanteilen unseres limbischen Systems, die uns früher über Flucht-, Totstell- oder Angriffsreaktionen das Leben retteten. Der emotionalen Überflutung, die dann eintritt, kommen wir mit unserer Ratio nicht bei.

Auch guter Rat ist da wenig hilfreich. Mit PEP® lernen wir jedoch eine sehr effektive Technik kennen, durch die wir uns auf unsere starken Emotionen konzentrieren, während wir zugleich bestimmte Punkte unseres Körpers beklopfen. Dies führt zu einer neuronalen Überforderung, die Hirnanteile werden sozusagen „verstört“ und damit die unnötig gewordene, alte und dysfunktionale Emotion quasi entwurzelt.

Diese Technik ist schnell erlernbar und besitzt dadurch eine große Selbstwirksamkeit. Sie kann zu Hause prophylaktisch, aber auch im konkreten Fall selbst angewandt werden. Oft verringert oder verschwindet das dysfunktionale Gefühl schon nach wenigen „Klopfrunden“. Hat man die Technik des Klopfens erlernt, ist sie in vielen Fällen schon nicht mehr notwendig. Einsetzen kann man diese Technik bei allen dysfunktionalen Emotionen, also Ängsten, Panik, Wut, Eifersucht. Bei Schmerzzuständen, Schlafstörungen, Allergien oder der Genussmittelentwöhnung ist sie begleitend ebenfalls hilfreich.

Klopfen mit PEP® habe ich schon erfolgreich eingesetzt bei:

  • Prüfungsängsten
  • Auftrittsangst
  • Krankheitsängsten
  • Familienstress
  • Flugangst
  • Beruflichen Stress