Über mich

Beruflich:

  • Privatärztliche Praxistätigkeit mit den Schwerpunkten Anthroposophische Medizin, Biographiearbeit, Akupunktur, Klopfen mit PEP, Auftrittscoaching
  • Konzeption und Leitung der Jahresfortbildung Biographiearbeit

Aus- und Weiterbildung:

Nach dem Abitur erlernte ich zunächst den Beruf der Medizinisch Technischen-Assistentin, danach folgte das Medizinstudium in Heidelberg mit der Promotion und der Approbation als Ärztin.

Während des Studiums nahm ich regelmäßige Weiterbildung in den Themen der Anthroposophischen Medizin und Menschenkunde, Goetheanismus und Soziale Dreigliederung im Gustav-Carus Institut in Öschelbronn wahr. In dieser Zeit war Thomas Göbel mein Lehrer. Mit der Geburt meiner Kinder erfolgte eine intensive Weiterbildung zu Entwicklungsfragen und pädagogischen Gesichtspunkten. Hier waren mir Barbara Brunnenkant und Gabriele Pohl besondere Vorbilder.

Meinen ärztlichen Weg prägte in einem wöchentlichen intensiven Arbeitskreis in dieser Zeit Dr. Siegfried Dreher. Es folgte die Ausbildung zum Biographieberater bei Joop Grün in Dornach/Schweiz. In der Biographiearbeit haben mich vor allem die Bücher von Bernard C. J. Lievegoed geprägt. Während der Tätigkeit für die Familienkultur am Goetheanum bestand ein lehrreiches und anregendes Arbeitsverhältnis zu Paul Mackay. In der Hochschularbeit ist Bodo von Plato leitend für meine Arbeit geworden.

Meine Begeisterung für die Nebenübungen Rudolf Steiners und für die Heileurythmie verdanke ich Beata von Plato. Außerdem nahm ich an Fortbildungen im Kreativen Schreiben, Fortbildungen zu Sucht und Co-Abhängigkeit sowie Familienintervention bei Joseph A. Pursch teil. Es folgten Weiterbildungen in Akupunktur und Präventologie . Um die Psyche des Menschen zu studieren schloss ich Fortbildungen und eine ausgedehnte Selbsterfahrung in analytischer Psychotherapie am Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie (HIT) an.

Die, die mich und meine Arbeit kennen, wissen, dass ich immer noch auf der Suche war nach einer Methode, mit der man Erkanntes auch zeitnah verabschieden kann und behindernde Blockaden in kraftspendende Ressourcen umwandeln kann. 2011 bin ich fündig geworden.

Mit der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie – PEP nach Dr. med. Michael Bohne habe ich nicht nur eine kraftvolle Methode erlernt sondern auch einen inspirierenden Kollegen kennengelernt. „Zeigen, was man kann“ – sein Potential ausschöpfen zu können ist mir für meine Klienten in jedem Lebensfeld ein Anliegen. So nahm ich mit großem Interesse an der Fortbildung von Ortwin Meiss zum Mentalen Stärke Training  in Hamburg teil. Für meine biographische Coachingarbeit besuchte ich 2014 die Fortbildung zur Arbeit mit dem Triptychon mit Rinke Visser, bei der mit holländische Leichtigkeit durch Bewegung dreier Skizzen der Blick auf unser Leben in Bewegung gebracht wird und damit unserem Ich zugänglicher wird. Abrunden konnte ich meine Kompetenzen zum Thema Auftritt, Mentale Stärken und Spitzenleistungsförderung in der Fortbildung zum Auftrittscoach 2015 an der Folkwangen Universität in Essen bei Dr. med. Michael Bohne.

Berufstätigkeit und Weiterbildung:

  • Seit 1991 Approbation als Ärztin und seit 1997 Praxistätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis
  • Seit 1994 Vortragstätigkeit und Seminare zu Themen der Pädagogik, anthroposophischen Menschenkunde, Lebensführung, Salutogenese, Biographiearbeit und medizinischen    Fragestellungen
  • 1995-1996 schulärztliche Tätigkeit an der Waldorfschule Mannheim
  • 1998 – 2009 Außengutachtertätigkeit nach dem Schwerbehindertengesetz
  • 1999 – 2005 Mitarbeit im privatärztlichen Akutdienst
  • 2000 Anerkennung in Anthroposophischer Medizin
  • 2005 zertifizierter Abschluss der Biographiearbeit
  • Seit 2003 Dozentin in Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte und Medizinstudenten in Anthroposophischer Medizin. Dozentin an der Heilpraktikerschule Akademie für Ganzheitsmedizin  (AfG) in Heidelberg
  • 2004 – 2013 Mitbegründung und Hauptdozentin der Akademie für Heilkunde und Anthroposophie e.V. (AHA) in Heidelberg, einer Ausbildungsstätte für Ärzte, Medizinstudenten, Therapeuten und Heilpraktiker in Anthroposophische Heilkunde
  • 2004 – 2006 federführende Leitung der Familienkulturarbeit an der Sozialwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum in Dornach, verantwortliche Gestaltung und Durchführung zweier  Tagungen
  • 2006 Seminar zum Thema Berufsbiographie: Kompetenztraining für Führungkräfte
  • Seit 2008 Dozentin an der Internationalen Kinesiologischen Akademie in Frankfurt
  • Seit 2009 ärztliche Tätigkeit in eigener Praxis
  • 2011 abgeschlossene Fortbildung in der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie PEP nach Dr. med. Michael Bohne
  • Seit 2012: Verantwortliche Konzeption und Leitung einer Jahresfortbildung in Biographiearbeit
  • März 2014 Herausgabe des Buches: „Wo steh’ ich und wo geht’s jetzt hin“ im Gräfe und Unzer Verlag
  • 2014 Fortbildung Mentale Stärken Training bei Ortwin Meiss am Milton Ericson Institut in Hamburg
  • 2014 Fortbildung zur „Arbeit mit dem Triptychon“ mit Rinke Visser
  • 2015 Fortbildung zum Auftrittscoach an der Folkwangen Universität der Künste bei Dr.med. Michael Bohne
  • 2016 im Mai: Vortrag zur Biographiearbeit anlässlich des Biographiefaktor-Kongress des Beratungsinstituts system worx in München
  • seit 2016 fortlaufende Workshops im IPMT Programm Malaysia der Medizinischen Sektion am Goetheanum
  • seit 2016 zusammen mit Carine Biessels, Dr. med. Michaela Glöckler, Karl-Heinz Finke Konzeption und Durchführung der Internationale Weiterbildung Medizinisch-Therapeutische Aspekte der Biografiearbeit – Die fünf Tore zu Krankheit und Heilung
  • seit 2017-2020 2mal jährlich Workshops mit Dr. med. Michael Bohne und Gabriela von Witzleben zum Thema: Erweiterte Sichtweisen auf das Phänomen Depression mittels PEP, Biographiearbeit und dem Triadischen Prinzip
  • 2017 Herausgabe von “Wohin” auf Englisch: „Who am I and where am I going to“
  • seit 2017 mit Anne Lang, Leitung des Waldorfkindergartens Schwetzingen Konzeption und Durchführung von „ImPäd“ dem Pädagogischen Impuls-Video für Eltern zu Themen des 1. Lebensjahrsiebts
  • 2018 Herausgabe von „WOHIN“ auf Mandarin
  • 2018 Neues Konzept für die Biographiearbeit mit den Darstellungen: Biographiearbeit im Lebenshaus, der Bedeutung des Zukunfts-Ich und dem Sonnenraum als Möglichkeitsraum im Altwerden
  • 2019 Juni Workshop Biographiearbeit im Lebenshaus beim Kongress „Reden reicht nicht“
  • 2019 Juli Herausgabe des Buches: „Das Lebenshaus hat viele Räume“ im Kösel Verlag
  • 2019 Oktober Workshop mit Alexander Schwedeler, Leadership Counsellor, zum Thema „Biographie und Führung“

Mein Leistungsspektrum zusammengefasst:

Ich biete Ihnen in meiner Privatpraxis einen sehr besonderen Blickwinkel der Behandlung und Begleitung an: Mein ganzheitlich geschulter ärztlicher Blick, das Konzept der anthroposophischen Biographiearbeit zusammen mit der modernen Klopftechnik PEP® und einem gezielten Selbstwerttraining begleitet Sie durch Krisen und Lebensfragen aller Art zu einer stimmigen, authentischen Lebensgestaltung. Geleitet von einem spirituellen Wirklichkeitssinn betrachte ich mit Ihnen ganz konkret alle Lebensebenen und unterstütze Sie, den nächsten möglichen Schritt auf Ihrem Lebensweg in Richtung Zukunft zu gestalten.
So habe ich in den letzten 20 Jahren meine Profession zu einem modernen ganzheitlichen Lebenscoach gefunden

Mitgliedschaften:

  • Gesellschaft der Anthroposophischen Ärzte GAÄD
  • BERUFSVEREINIGUNG BIOGRAFIEARBEIT auf Grundlage der Anthroposophie e.V.
  • Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V.

Privat:

Susanne Hofmeister: geboren 1962 in Gießen, aufgewachsen in Puchheim bei München und Weiden in der Oberpfalz, nach verschiedenen Stationen seit 1996 in Heidelberg, Mutter von 4 Kindern.

Meine Kindheit ist geprägt von einem liebe- und verständnisvollen Familienleben mit meinen Eltern meiner älteren Schwester und meiner Großmutter. Ich bin sehr frei aufgewachsen, die meisten Spiele fanden in der Natur statt.

Für meine Berufswahl war wichtig, dass sich beide Eltern im Bereich der Laboratoriumsmedizin gemeinsam frei und unternehmerisch verwirklicht haben. Entscheidend war aber ein Hüftleiden, welches mich während der Kindheit bis in das frühe Erwachsenenalter immer wieder mit Krankheit, Gehbehinderung und Schmerz, Krankenhaus, Operationen und Ärzten konfrontiert hat.

Die Frage, die mit 17 stark in mir lebte: “Welchem Arzt kannst du eigentlich vertrauen? Wann fühlst Du Dich sicher und verstanden?” führte letztlich zu dem Entschluss selbst Ärztin werden zu wollen. Noch heute leitet mich in meiner ärztlichen und beratenden Tätigkeit das Bemühen professionell fachliche Kompetenz mit einem Raum des Vertrauens, der Menschenwürde zu verbinden.

2016 der Einladung nach Malaysia zu folgen, hat mich geöffnet für den Ruf meines Lebens. Typischerweise entspricht dieser Ruf unseres Zukunfts-Ich nicht unseren Vorstellungen. So brauchte ich Mut, ins Ungewisse zu springen, um dann in wundervollen menschlichen Begegnungen ganz unerwartete Zukunftsperspektiven zu erfahren.

Im Frühjahr 2018 betrat ich das Frauenmünster in Zürich, ging auf den Altar zu und stand vor den wunderbaren Farben der hohen Chagall-Fenster. Der Anblick ergriff mich stark, er richtete mich innerlich auf und die Frage erklang in mir: »Wenn du an die Schwelle treten wirst, was antwortest du auf die Frage: Wofür standest du? Was steht heute auf deiner Flagge?« Es war ein unvergesslicher Moment, der mich ermahnte, meine Kräfte zu bündeln und mich auf das zu konzentrieren, was wirklich meine jetzige Aufgabe im Leben ist. 2018 habe ich bei meiner dritten Reise nach Malaysia neu verstanden, was die anthroposophische Biographiearbeit auszeichnet: Sie beschreibt allgemeinmenschliche Gesetzmäßigkeiten, innerhalb derer jeder von uns seinen ganz eigenen Weg geht. Oft braucht es die kleinen oder größeren Lebensumwege und Krisen, damit wir aufwachen für unsere ureigene Zukunft. Dr. Hans Werner sagt: „Die Zukunft ist unsere Aufgabe als Mensch, besonders als alter Mensch. Im Altwerden kann eine innere Verjüngung eintreten, ein „Jüngern“. Um an diese Lebensquelle anzuknüpfen braucht es allerdings eine Zukunftsvision, die wir mit unserem ganzen Willen verfolgen müssen.“

Wenn ich als Dozentin und somit kompetente Fachfrau aus meinem eigenen Leben Geschichten des Scheiterns, der Lebensumwege und des draus Lernens erzähle, steige ich selbst vom Podest meines Wissens herunter auf Augenhöhe zu meinen Zuhörern. Damit ermögliche ich ihnen, sich zu erlauben, in ihre eigenen Kellerräume zu blicken und sich dann mit mir gemeinsam auf den Weg des Lernens hinauf ans Licht des Erkennens zu begeben.

Dann finden wir unseren roten Lebensfaden, der uns immer näher zu uns selbst, zu unserem Ich führt und uns gleichzeitig immer mehr mit unserer Lebensaufgabe verbindet. Jenseits aller Religionen erleben wir in einer modernen, zeitgemäßen Spiritualität, dass wir Alle Bürger zweier Welten sind, des Himmels und der Erde. Mir wurde klar, dass es für das soziale Miteinander in unserer multikulturellen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts immer wichtiger sein wird, die Brücke zwischen dem Wissen und dem Leben zu schlagen.

Dr. med. Susanne Hofmeister

susanne-mit-theo
Das Leben geht weiter: Am 8. März 2016 wurde mein 1. Enkel Theo geboren
Osterausflug 2016 - Dr. med. Susanne Hofmeister - Heidelberg
Osterausflug 2016

 

Sommer 2012 - Dr. med. Susanne Hofmeister
Dieses Bild entstand im Sommer 2012 in Spanien

 

Familienferien in Kroatien 2018
Familienferien in Kroatien 2018